Bengalkatze – alles zur Pflege, Ernährung und Haltung!

5. April 2021 0 Von Jenny
Foto: Uschi Dugulin auf Pixabay

Möchtest du dir eine Katze zulegen, die wie ein Leopard aussieht und ein aktives Verhalten aufweist? Dann ist die Bengal-Katze vielleicht genau die richtige für dich!

Die Bengal-Katze ist ursprünglich eine Mischung aus der asiatischen Leopardenkatze und einer kurzhaarigen Hauskatze. Vielleicht gefällt dir ja ihr Aussehen, weil sie einem Leoparden gleicht. Aber du bist dir noch unsicher, ob sie wirklich die richtige Katze für dich und deine aktuellen Lebensverhältnisse ist?

Dann möchte ich dir hier mit meinem Artikel gerne bei deiner Entscheidungsfindung helfen und dir die wichtigsten Eigenschaften der Bengal-Katze zeigen!

Danach kannst du dich bestimmt viel besser für oder gegen die Bengal-Katze als Wegbegleiter entscheiden!

Inhaltsverzeichnis  
1. Aussehen Bengalkatze
2. Charakter Bengalkatze
3. Pflege Bengalkatze
4. Ernährung Bengalkatze Fazit

1.Aussehen Bengalkatze

Foto: Uschi Dugulin auf Pixabay

Die Bengalkatze hat ein leopardenähnliches Aussehen.

Wenn du dir die Bengalkatze genauer anschaust, wirst du eine Ähnlichkeit zu einem Leoparden erkennen aufgrund ihres Fellmusters. Dies liegt daran, dass sie ursprünglich aus einer Kreuzung einer asiatischen Leopardenkatze mit einer kurzhaarigen Hauskatze entstanden ist.

Quelle: Bengal (Katzenrasse) – Wikipedia

Typische Merkmale ihres Aussehens sind ihre längeren Hinterbeine, wodurch sie gut springen kann. Zudem hat sie einen schlanken und sportlichen Körper, der sehr bemuskelt ist.

Aufgrund der Kreuzung der asiatischen Leopardenkatze mit einer kurzhaarigen Hauskatze, ist die Bengalkatze etwas größer als eine gewöhnliche Hauskatze.

FellfarbeBrauntöne, weiß, elfenbein, schwarz, Silbertöne mit Streifenmuster (getigert, gestromt, getupft)
GrößeAusgewachsen kann die Bengalkatze eine Länge von bis zu 68cm erreichen
GewichtBis zu 7kg
FellDichtes, weiches kurzes Fell

Quelle: Bengalkatze | Alle Infos im Rasseporträt | herz-fuer-tiere.de (herz-fuer-tiere.de)

2. Charakter Bengalkatze

Die Bengalkatze ist aktiv, verspielt und intelligent.

Die Bengalkatze ist eine sehr aktive Katzenrasse, die auch viel Aufmerksamkeit von dir benötigt. Sie möchte beschäftigt werden und ihre Intelligenz sollte durch Spiele, Apportieren oder dem Austoben angeregt werden, damit sie auch ausgelastet ist.

Die Bengalkatze ist nicht wasserscheu.

Quelle: Bengalkatze | Alle Infos im Rasseporträt | herz-fuer-tiere.de (herz-fuer-tiere.de)

Dir ist bestimmt auch bekannt, dass Katzen im Allgemeinen wasserscheu sind. Die Bengalkatze ist eine der wenigen Katzenrassen, die Wasser mögen.

Ihr Charakter ist auch durch ihre Anhänglichkeit zum Menschen gekennzeichnet. Zudem will ihre Intelligenz gefordert werden, was bedeutet, dass du ihr auch durchaus wie bei einem Hund, etwas beibringen kannst. Probiere es aus, ihr werdet bestimmt beide Spaß daran haben!

3. Pflege der Bengalkatze

Quelle: Jessie Feross auf Pixabay

Wenn du eine Bengalkatze bei dir zuhause aufnehmen möchtest, solltest du vorab aber auch bedenken, dass sie einer Pflege benötigt.

Die Bengalkatze ist sehr pflegeleicht.

Das ist dadurch verschuldet, dass die Bengalkatze ihr Fell selbst pflegt und sie ein recht kurzes Fell hat im Gegensatz zu anderen Katzenrassen. Dennoch wäre es gut, wenn du deine Bengalkatze regelmäßig bürstest, denn erstens wird dir deine Bengalkatze für die zusätzlichen Streicheleinheiten danken und zweitens förderst du dadurch ihre Durchblutung.

Kontrolliere die Augen, Ohren und Krallen deiner Bengalkatze regelmäßig.

Dieser Punkt ist äußerst wichtig, besonders wenn deine Bengalkatze ein Freigänger ist. Denn nicht selten verfängt sich Dreck in den Augen und Ohren. Wenn du diesen nicht entfernst, kann es leicht zu Entzündungen kommen.

Am besten reinigst du die Augen und Ohren dann mit einem Tuch, welches du mit warmem Wasser angefeuchtet hast.

Die Krallen solltest du auch kontrollieren, ob sie sich selbst genug abnutzen oder du diese stutzen musst. Der Tierarzt ist dir aber auch immer gern behilflich, solltest du es alleine nicht schaffen, die Krallen zu stutzen!

4. Ernährung Bengalkatze

Zu guter Letzt möchte ich dir noch einiges zu der Ernährung der Bengalkatze mitgeben.

Füttere deine Bengal Kitte mit dem Futter des Züchters.

Hast du gerade eine Kitte bei dir aufgenommen, dann füttere am besten zunächst noch das Futter, was dein Züchter gefüttert hat, denn direkt eine Ernährungsumstellung würde deine Bengalkatze mit Sicherheit nicht gut vertragen.

Wenn sie dann ausgewachsen ist, kannst du ihr entweder Trocken- oder Nassfutter für ausgewachsene Katzen reichen.

Achte auf genug tierisches Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate.

Was neben dem Futter mit am wichtigsten ist, ist, dass du deiner Bengalkatze immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellst.

Quelle: Haltung und Pflege – Bengalen-aus-dem-Sommerviertel Bengal Minileopard Katze Kater Bengalkatze, Bengalkatzen, Bengal Katze, Bengalkitten, Kitten, Katzenkinder, Hobbyzucht, Cattery, Bengalzucht NRW, Duisburg, Ruhrgebiet (bengalen-aus-dem-sommerviertel.de)

Fazit

Die Bengalkatze ist eine sehr aktive Katze, die auch beschäftigt werden möchte. Durch ihre Intelligenz möchte sie zudem gefordert werden. Daher ist es unerlässlich, dass du dich täglich mit ihr beschäftigst.

Um ihre Intelligenz zu fördern, kannst du sogar versuchen, ihr Kommandos wie bei einem Hund beizubringen.

Die Pflege der Bengalkatze ist sehr leicht und nicht zeitaufwändig. Sie pflegt ihr Fell selbst, freut sich aber dennoch darüber, wenn du sie ab und zu bürstest. Zudem solltest du aber regelmäßig ihre Augen, Ohren und Krallen kontrollieren, damit keine Entzündungen entstehen.

Wenn du eine aktive und intelligente Katze suchst und selbst daran Spaß hast, täglich mit ihr zu spielen und sie zu fördern, dann ist die Bengalkatze genau die richtige für dich!