Husky – temperamentvoll und familientauglich!

5. April 2021 0 Von Jenny
Foto: Viola auf Pixabay

Suchst du nach einem täglichen Begleiter, der freundlich und sanftmütig ist? Mit einem immer währenden Lächeln im Gesicht? Dann ist vielleicht der Husky die richtige Hunderasse für dich!

Der Husky ist eine Hunderasse, die vielen bekannt ist. Aber meistens aus den Hundeschlittenrennen für die sie auch noch heute verwendet werden, denn es handelt sich bei dieser Hunderasse um sehr sportliche Hunde, die gefordert werden müssen.

Aber nicht nur als Schlittenhund wird der Husky eingesetzt, sondern er erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Aus diesem Grund interessierst du dich mit Sicherheit auch für diese Hunderasse.

Dennoch solltest du dich vorher über alle Eigenschaften des Huskys informieren und auch über die Kosten, die auf dich zukommen werden, wenn du einen Husky vom Züchter kaufst und ihn bei dir aufnimmst.

Daher möchte ich dir bei deiner Entscheidung für oder gegen die Aufnahme eines Huskys helfen und dir in diesem Artikel die wichtigsten Merkmale zu dem Husky aufzeigen!

Inhaltsverzeichnis
1. Ursprung Husky
2. Aussehen und Charakter Husky
3. Haltung und Erziehung Husky
4. Ernährung Husky
5. Pflege Husky
6. Kosten Husky
Fazit

1.Ursprung Husky

Der Husky war früher ein treuer Begleiter der sibirischen Nomadenvölker.

Erst im Jahre 1909 tätigte der Pelzhändler William Goosak mit seinen kleinen Hunden eine Anmeldung  zum All-Alaska-Sweepstakes Schlittenhundenrennen und belegte, nachdem er anfangs für seine Hunde belächelt wurde, den dritten Platz.

Ein Jahr später gewann John Johnson mit seinen Sibirischen Huskys das Schlittenhunderennen.

Auf Grundlage dieser Erfolge, gründete der aus Norwegien stammende Musher Leonard Seppala die erste Huskyzucht im Jahre 1910, wodurch diese Rasse immer mehr Bekanntheit erlangte.

Quelle: Siberian Husky – Wikipedia

2. Aussehen und Charakter Husky

Foto: Doris Metternich auf Pixabay

Der Husky ist dir bestimmt von seinem Aussehen her bekannt. Ein immer lächelndes Gesicht und eine tolle Ausstrahlung sowie wunderschönes Aussehen.

Vielleicht verbindest du den Husky auch mit Schnee und Schlittenhunderennen. Aber natürlich auch als Haustier.

Ich möchte dir daher wichtigsten Merkmale seines Aussehens hier noch einmal zeigen, damit du einen guten Überblick erhältst:

FellfarbeVerschiedene Farbvariationen mit weißen Fellanteilen
GrößeAusgewachsen erreicht der Husky eine Widerristhöhe von 50-60cm
Gewicht23-28kg
FellRobustes, wasserabweisendes Fell mit Unterwolle.

Quelle: ➤ Der Siberian Husky: Aussehen · Charakter · Erziehung · Haltung ♥ (josera.de)

Sein Aussehen ist atemberaubend. Für mich ist das eine von den Hunderassen, mit dem tollsten Aussehen. Besonders auch die Augen, die meist hellblau sind, ist der Husky ein besonderer Hingucker!

Der Charakter des Huskys ist sehr freundlich, was du auch an seinem Aussehen mit seinem Lächeln direkt erkennen kannst. Zudem ist er sehr anhänglich und ist daher nicht für dich geeignet, wenn du täglich viele Stunden arbeiten musst und er dich dorthin nicht begleiten darf.

Der Husky kann auch stur sein.

Der Husky kann durch seine Sturheit auch Probleme bereiten, wenn du ihn nicht richtig erziehst und er nicht gut genug auf dich hört. Zudem hat er auch einen Jagdtrieb, was du unbedingt beachten solltest.

Aber er ist wirklich sehr lieb im Umgang mit Kindern und beschützt sein Rudel, wozu dann du und auch deine Familie gehört, vor allem, was er als Bedrohung ansieht.

3. Haltung und Erziehung des Huskys

Durch seine Größe, benötigt der Husky viel Platz. Am besten wäre es, wenn du eine große Wohnung oder ein Haus mit Garten zur Verfügung hast, in dem er sich ausbreiten und überall bewegen darf, auch außerhalb eurer täglichen Spaziergänge.

Der Husky ist gerne draußen.

Gerade diese Eigenschaft ist sehr wichtig, dass du diese beachtest, denn einem Husky tut es nicht gut, wenn er sich ständig in einer Wohnung oder einem Haus aufhalten muss. Ein Garten, bei dem er auch täglich noch Zeit draußen verbringen kann, wäre daher ideal!

Der Husky ist sehr sportlich.

Bist du ein Sportler? Gehst du gern Joggen? Dann wäre der Husky der ideale Partner für dich und begleitet dich sicher gern. Jedoch sollte er dann natürlich gut auf dich hören und sich nicht ablenken lassen.

Und genau das solltest du auch bei der Erziehung des Huskys beachten! Es ist wichtig, dass er auf dich und die wichtigen Kommandos hört, gerade weil er auch sehr stur sein kann und vom Jagdtrieb geprägt ist. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die Sturheit immer mal wieder zum Vorschein kommt.

Fange daher am besten bereits im Welpenalter mit der Erziehung an, aber denke daran, dass Bestrafungen und Aggressionen hier Fehl am Platz sind! Du erreichst mehr, indem du ihn viel lobst, wenn er etwas gut gemacht hat oder ihm ein Leckerli gibst. Denn dann macht es auch mehr Spaß!

Bringe eine Kontinuität in die Erziehung.

Kontinuität ist sehr wichtig! Wiederhole das Gelernte mit deinem Husky immer wieder, sodass er es nicht vergisst. Zudem wird er dadurch auch mental gefördert.

4. Ernährung Husky

Foto: Albertlsy7101 auf Pixabay

Der Husky benötigt viele Vitamine, Fleisch und Getreide.

Quelle: Husky Ernährung und Futter – MeinHusky.de

Bei den ganzen Futtersorten, die du im Tiergeschäft oder auch online erwerben kannst, ist die Auswahl natürlich schwer. Wenn du für deinen Husky das richtige Futter finden möchtest, dann achte darauf, dass es genügend Vitamine und Nährstoffe enthält.

Denn der Husky ist ein sehr agiler Hund und benötigt daher viele Vitamine und Nährstoffe.

Kaufe das Futter in kleinen Größen.

Damit das Futter für deinen Husky länger frisch bleibt und keine Vitamine verliert, egal ob Trocken- oder Nassfutter, solltest du es lieber nicht in einer Großpackung kaufen. Du kennst es doch bestimmt auch, wenn du Cornflakes länger offenstehen lässt, schmecken sie einfach nach einiger Zeit nicht mehr.

Zudem achte auf die Anpassung des Futters auf das Alter deines Huskys. So gibt es Welpenfutter, Futter für ausgewachsene Hunde sowie für ältere Huskys. Auch die Fütterungsempfehlungen auf dem entsprechenden Futter, solltest du entsprechend deinem Husky anpassen.

5. Pflege Husky

Der Husky ist eigentlich ein sehr pflegeleichter Hund, aufgrund seines kurzen Fells. Daher reicht es wenn du ihn ca. 2-3 mal wöchentlich bürstest, was auch seiner Durchblutung gut tut.

Beim Fellwechsel bürste ihn täglich!

Während des Fellwechsels verliert der Husky viel Unterwolle, die du rausbürsten musst. Daher ist es hier notwendig, dass du ihn in dieser Zeit täglich bürstest!

Kontrolliere die Krallen, Ohren und Augen deines Huskys regelmäßig.

Eine regelmäßige Kontrolle der Krallen, Ohren und Augen ist zudem wichtig, damit du direkt mit einem Tuch mit warmen Wasser ggbf. den Dreck entfernen kannst, bevor sich Entzündungen entwickeln.

Die Krallen solltest du auch regelmäßig schneiden, damit sie nicht zu lang werden. Wenn du dir das nicht zutraust, kannst du dies auch gern vom Tierarzt machen lassen.

6. Kosten Husky

Der Preis eines Huskys vom Züchter beläuft sich auf circa 1300€.

Mit Sicherheit ein stolzer Preis, aber er ist es definitiv wert. Wenn du einen Züchter findest, der dir einen Husky unter diesem Preis anbietet, dann solltest du ihn dir erst einmal genauer anschauen, wie er mit den Tieren umgeht und ob er dir auch alles offen zeigt. Denn oft stecken Züchter dahinter, denen das Wohl der Tiere egal ist und sie nur Geld machen wollen. Und das solltest du nicht unterstützen!

Neben den Kosten für deinen Husky, fallen natürlich noch Kosten für die Erstaustattung, das Futter, Impfungen, Tierarztkosten, Wurmkur, Spielzeug, Hundeschule, Leckerlies, Versicherung und Steuern an.

Die meisten dieser Kosten sind natürlich auch preislich von den Herstellern abhängig. Für Futter und Spielzeug solltest du monatlich mit Kosten in Höhe von circa 50Euro rechnen. Tierarztkosten, Versicherungen und Steuern fallen nicht monatlich an, aber diese solltest du ebenfalls im Blick haben.

Fazit

Wie du nach all diesen Informationen erkennen kannst, ist der Husky ein wirklich treuer und freundlicher Begleiter und eignet sich sowohl als Singlehund, als auch als Familienhund.

Da er sehr sportlich ist, ist es wichtig, dass du dir für ihn täglich viel Zeit nimmst, damit er seine Laufeinheiten und Bewegung, die er benötigt, auch bekommt. Lange Spaziergänge sind daher wichtig. Solltest du gern joggen gehen, dann begleitet er dich mit Sicherheit gern!

Wichtig ist jedoch, dass du ihn von Anfang an gut erziehst, damit er auch als ausgewachsener Husky auf dich hört und sich nicht ablenken lässt.

Wenn du also ein sportlicher, bewegungsfreudiger Familienmensch und Hundefreund bist und viel Zeit hast, dann ist der Husky der richtige Hund für dich und wird dich jeden Tag erfreuen!